Silber, Steine und mehr

Materialangaben und Informationen zu den angebotenen Schmuckstücken.

Silber:

Die Firma quetzali bezieht ihren Schmuck fast ausschliesslich aus Mexiko. Die überwiegende Anzahl der Schmuckstücke wird in Taxco hergestellt. Neben Peru und China fördert Mexiko weltweit das meiste Silber. Silber ist eines der Edelmetalle. quetzali verwendet als geringste Legierung 225er-Silber. In einigen Schmuckstücken ist der Feingehalt höher.

Koralle:

Bei den heutigen Schmuckstücken aus Koralle handelt es sich fast immer um die sogenannte Wurzelkoralle, oft auch Schaumkoralle genannt. Wobei dieser Begriff irreführend ist, da das Wort Schaumkoralle auch für den Wurzelstock der edlen Korallen benutzt wird. Diese Edelkorallen sind jedoch sehr selten geworden. Grund hierfür ist der Rückgang der wertvollen Korallenbänke. Schmuckstücke aus dieser Koralle sind selten und sehr teuer. Die Wurzelkoralle dagegen wächst ausreichend in 10 bis 50 Metern Tiefe im indischen und pazifischen Ozean und kann entweder naturbelassen verarbeitet werden (oftmals nachgefärbt, um die typische Rotfärbung besser zur Geltung zu bringen) oder poliert. Hierbei wird die poröse Oberfläche der Koralle mit Kunstharz geschlossen.

Hämatit:

Dieses Mineral wird oftmals auch Blutstein genannt. Typisch ist der ausgeprägte Glanz durch seinen hohen Metallanteil. Mit ca. 70 Prozent Eisen ist Hämatit eines der wichtigsten Eisenerze. Allerdings ist das reine Hämatit gegenüber Hitze, Salzen und Säuren nicht ganz unempfindlich und kann auf der Haut eventuell leicht oxidieren.

Rosenquarz:

Der mineralische Quarzstein von der typischen rosa Färbung gehört zu den beliebtesten Halbedelsteinen. Er gilt als Symbol der Liebe und Fruchtbarkeit, soll Kopfschmerzen lindern, das Herz stärken und schädliche Strahlungen absorbieren können. Ob das stimmt, können wir Ihnen nicht garantieren. Die Schäönheit dieses Steines dagegen können wir uneingeschränkt bestätigen. Seine Farbe kann von zartrosa bis kräftig rosa gehen. Er kann milchig oder klar wirken. Diese Kriterien hängen von den unterschiedlichen Fundorten und den individuellen Quarzstrukturen und eventuellen mineralen Einschlüssen ab.

Amethyst

Ein anderer beliebter Halbedelstein ist der Amethyst. Seine violette Farbe reicht von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen bis zu einem sehr dunklen Violett. Tragen Sie Amethyst-Schmuck niemals beim Sonnenbaden oder in der Sauna, da hohe UV-Strahlung und große Hitze die Farbe des Steines beeinträchtigen können.

Sodalith:

Sein Name ist hergeleitet von "Sodium", dem lateinischen Wort für Salz, da sein Salzgehalt sehr hoch ist. Je nach Fundort dieses graublauen bis tiefblauen Mineralsteines sind die auffälligen Einschüse von weißer bis gelblicher Farbe. Durch seine auffällige Maserung ist er ebenfalls ein beliebter Stein für Schmuckstücke. Auch diesen Stein sollte man nicht in der Sauna oder beim Sonnenbaden tragen, da dem Stein u.U. Salze entzogen werden können, die maßgeblich die Farbgebung beeinflussen.

Onyx:

Seine tiefschwarze Farbe macht den Onyx zu einem beliebten Schmuckstein. Schwarze, weiße und schwach durchscheinende Lagen wechseln miteinander ab und lassen diesen Lagenstein jeweils individuell aussehen.

Tigerauge

Tigerauge ist eine mikrokristalline, goldbraun bis goldgelb gestreifte Varietät des Minerals Quarz. Seit je ein beliebter ausdrucksstarker Halbedelstein in der Schmuckverarbeitung.

Perlmutt:

Neben der orginalen Außenseite von Muscheln und Schnecken verarbeitet quetzali in seinen Schmuckstücken auch Perlmutt, die innere Schalenschicht diverser schalenbildender Weichtiere (z.B. Schnecken, Muscheln) aus dem Meer, aus Süßwasser oder vom Land. Es ist ein Biomineral und eine Verbindung aus Calciumcarbonat mit organischen Material, das abhängig vom Lebensraum des Tieres ist. Perlmutt schillert durch seine typische Schichtstruktur, die das weiße Licht bricht, in den unterschiedlichsten Farben und wird deshalb gerne in der Schmuckherstellung verwendet.

Shivaauge:

So faszinierend wie das Aussehen dieses in den letzten Jahren vermehrt in der Schmuckherstellung verwandten Steines ist seine Entstehung: Einige Arten der Turban- bzw. Kreiselschnecken haben die Fähigkeit, bei Gefahr den Eingang ihres Schneckenhauses durch eine "Tür" zu verschließen. Durch die wunderschöne unterschiedliche Farbgebung und das Kreiselmuster auf diesem Eingang, den die Schnecke mit ihrer Muskelkraft vor den Eingang schiebt, nannte man diesen Teil der Schnecke in Anlehnung an das dritte Auge des hinduistischen Gottes Shiva, das Shivaauge.

Süßwasserperle:

Bei Süßwasserperlen handelt es sich um in Binnengewässern gezüchte Perlen. Die Zucht von Perlen, sowohl im Meer- wie auch im Süßwasser blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits im 5. Jahrhundert n.Chr. entstanden in China Zuchtperlen durch Einpflanzung von kleinen Buddhafiguren, die dann mit Perlmutt umschlosssen wurden. Die ersten Zuchtperlen, wie wir sie heute kennen, entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan. Von besonders hoher Qualität sind die Biwa-perlen aus dem japanischen Biwa-See. Perlen stehen von jeher für positive Werte. Glück, Weisheit, Würde und Kinderreichtum sind nur einige Dinge, die mit der Perle in Verbindung gebracht werden. Durch ihren schimmernden Glanz (Lüster genannt) ist sie auch prädestiniert für religiöse und mystische Bedeutungen.

Herzlichst
Ihr quetzali-Team